// Das „Kieler Modell“

Das „Kieler Modell“ ist eine Arbeits- und Planungshilfe für Kommunen, Wohnungswirtschaft und Jede/n, der förderfähig gebundene Wohnungen mit zwei aufeinander folgenden Nutzungsphasen errichten möchte. Gemeinschaftliche Wohnprojekte mit einer ersten Nutzung als Flüchtlingswohnungen sollen gefördert werden.

Jeder, der dieser Grundidee folgen möchte, kann es in vielfältiger Form und Bauweise an jedem
geeigneten Standort umsetzen!

Das bedeutet
 // nachhaltig  // schnell  // flexibel  // sozial

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// Zwei-Phasen-Modell

Die erste Phase dient der Bereitstellung von Wohnungen für alle sozial Bedürftigen. Es ist kostensparend, wenn die Nutzung der zweiten Phase schon bei der Planung festgelegt werden kann. Das „Kieler Modell“ ist ein abstraktes „Denkmodul“.

Es wird der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Die „Erfinder“ haben auf ihre Urheberrechte verzichtet zugunsten eines „Zwei-Phasen-Modells“ für Gutes Wohnen, das individuell geplant und als Sozialer Wohnungsbau öffentlich gefördert werden soll.

Planen und bauen Sie sich also einfach Ihr eigenes „Kieler Modell“ – es kann so oder auch ganz anders aussehen. Ziel ist „Gutes Wohnen“.

Das bedeutet
 // barrierefrei  // energieeffizient  // nachnutzbar  // nachrüstbar

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// Verwendung

Sie sind …
Sie haben…
// Planer …
und haben eine gute Idee!
// Investor …
und haben Mittel für geförderten Wohnungsbau.
// Privatmann/frau …
möchten nachhaltig & sozial Wohnungen bauen.
// Kommunen …
und haben ein Grundstück und Interesse am Thema!

Alle müssen jetzt zusammen kommen, um ein Projekt nach dem „Kieler Modell“ nachhaltig
umzusetzen. Auch die Wohnungswirtschaft ist ein wichtiger Ansprechpartner. Auf dieser aufwachsenden Internetseite können nach und nach, immer mehr Informationen miteinander vernetzt werden.

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// Nachhaltigkeit 

Das „Kieler Modell“ ist nachhaltig.

// Der energetische Standard wird nicht gesenkt.
// Die zugrunde gelegten Kostenkennwerte wurden entsprechend zu den Anforderungen aus der EnEV 2016 ermittelt.
// Die Wohnungen müssen gemäß LBO barrierefrei sein, damit sie unserem Bedürfnisquerschnitt entsprechend in der zweiten Phase weiter genutzt werden können.
// Der erforderliche Brandschutz ist notwendigerweise in vollem Umfang zu beachten.
// Die Grundflächen für die individuelle Nachnutzung, auch kleinere Umbauten und sämtliche etwaig erforderliche Ergänzungen wie zum Beispiel Aufzug, Balkone usw. müssen bereits in der ersten Phase mit eingeplant werden.

Das Ziel ist die schnelle und kostensparende Errichtung von förderfähig gebundenen Wohnungen für verschiedene Nutzergruppen.

Nachhaltiger Wohnungsbau ist „Gutes Wohnen“
 // Studentenwohnen  // Familienwohnen  // Altenwohnen  // Gruppenwohnen  // Ihre Idee!

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// schnell + flexibel + sozial

Das „Kieler Modell“ geht davon aus, dass alle eingeführten Standards für den förderfähigen Wohnungsbau beibehalten werden. Ziel ist „Gutes Wohnen“!

In der Grundrissgestaltung  können individuelle Rückzugsflächen nur auf das geforderte Minimum reduziert werden, weil ausreichend Gemeinschaftsflächen im nennenswerten Umfang angeboten werden. Gemeinschaftsflächen ersetzen in der ersten Nutzungsphase zum Teil auch Individualflächen. Vor allem die Gemeinschaftsflächen können für eine zweite Phase anders belegt werden. Kleinste Individualbereiche können zusammengefasst werden.

Das „Kieler Modell“ ist

// schnell, weil viele Dinge einer gemeinsamen Planungsidee bereits „vorweg-„ gedacht werden konnten. Zur Kostensenkung sollen alle möglichen Synergieeffekte genutzt werden.
// flexibel, weil es von Vornherein mit einer Nachnutzungsoption geplant werden kann.
// sozial, weil es nicht nur auf eine Nutzergruppe ausgerichtet ist, sondern sich an vielen verschiedenen Nutzungsschwerpunkten orientieren kann und weil es in wirtschaftlicher Konstruktion vor Ort gebaut werden kann.

Das „Kieler Modell“ ist individuell.
schnell_flexibel_sozial

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// Realisierung

Das „Kieler Modell“ ist eine Arbeits- und Planungshilfe, die sich jeder zu eigen machen kann. Es ist eine Bauidee für dezentrales und integratives Flüchtlingswohnen als Erstnutzung. Sie ist so leicht veränderbar, dass sie sich für nachfolgende Nutzungen in einer zweiten Phase anpassen lässt. Das kann Ihre individuell geplante Aufgabe werden. Es ist eine Planungshilfe für alle, die es benutzen wollen. Diese erste Idee für ein Entwurfskonzept, das kleinste  private Rückzugsbereiche zu gemeinschaftlich genutzten  Flächen zwingend in Bezug setzt, soll nun auf die Rahmenbedingungen vor Ort angepasst werden.

Die Idee des Kieler Modells wurde im Rahmen eines Workshops in März 2015 mit Vertreterinnen des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein, der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, der Investitionsbank Schleswig-Holstein und von Architekten, Stadtplanern unter Beachtung und Weiterentwicklung der historischen Erfahrungen aus der Nachkriegszeit aus Schleswig-Holstein entwickelt. Nach dieser Provenienz wurde diese Idee für ein besonderes bauliches Konzept das „Kieler Modell“ genannt.

Das „Kieler Modell“ ist an keine bestimmte Form oder Bauweise gebunden. Die Idee kann und soll individuell und modular an die regionalen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

„Gutes Wohnen“ hat viele Gesichter.

Modular

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Impressum für die Seiten „Kieler Modell“

// Idee und Konzept – Astrid Holz – ARCHITEKTURBÜRO DR. ASTRID HOLZ

// Gestaltung und Grafik – Tobias Bergholter – Design toBe Agentur für Mediendesign

// Moderation und Betreuung – Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Schleswig-Holstein

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